Der Bau des Berliner Hauptbahnhofs ist ein logistisches Meisterwerk |
Beim Ausheben der Baugruben wurde der Grundwasserstand laufend kontrolliert. Brücken mussten bei laufendem Betrieb gebaut, und 1,5 Millionen Kubikmeter Erde per Schiff abtransportiert werden, weil per Lastwagen eine 1.300 km lange Kolonne entstanden wäre.
Nord-Süd-Dach
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Lückenschluss auf dem Bahnhofsdach |
Ende Juli / Anfang August 2005 wurden die beiden Bügelgebäude über dem Ost-West-Dach abgesenkt, im August und Oktober 2005 erfolgte der Einschub der ersten Segmente des Nord-Süd-Daches zwischen die beiden Bügelgebäude auf teflonbeschichteten Führungsschienen.
Baugruben
Ohne Grundwasserabsenkung entstanden neun Baugruben
Auf 90.000 Quadratmetern Fläche entstanden die Baugruben im Wand-Sohle-Bauverfahren, bei dem auch Taucher gefragt waren. Schritt für Schritt wurden die Baugruben "trockengelegt" und der Bau der unterirdischen Bauwerke konnte beginnen.
Umwelt und Logistik
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100 Messstellen kontrollierten stündlich den Stand des Grundwassers |
In beispielhafter Weise wurde beim Bau des neuen Berliner Hauptbahnhofs auf die Schonung der Umwelt geachtet. Wegen der günstigen Wasserstraßenanbindung wurden große Mengen der Abbruchmassen per Schiff entsorgt.
Fahrbahn und Bahntechnik
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Die feste Fahrbahn bettet die Gleise in Beton |
Bei der Prüfung, wie am effektivsten Erschütterungen in nahegelegenen Gebäuden vermieden werden können, gab es eine favorisierte Lösung: das Masse-Feder-System.
Ost-West-Dach
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High-Tech-Konstruktion der Neuzeit |
In einer Rekordzeit von nur vier Monaten entstand das Glasdach, bei dem kein Glaselement dem anderen gleicht. Insgesamt 85 Kilometer Stahlseile sorgen bei Wind und Wetter für sicheren Halt.
Abluftkamin
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Höchstes Bauwerk am Berliner Hauptbahnhof |
Bereits von weitem zu sehen, ragt der Abluftkamin über die Dächer des Berliner Hauptbahnhofes. 250 Tonnen Stahl und 27.000 Glasbausteine wurden in ihm verarbeitet.





